Sometimes life is a maze, walking mistaken ways
and there are certain days, when I feel out of place.
We walk on our own, often no help in sight.
Some struggle, some fall down, semms like a lonely fight.
But you help me to stand, 'cause I am in your hand.
And you want to change me, by your love I'll get free.
(...)
To walk is my decision and I walk without fear
You give my life a vision, I know you're always near.
And you help me to stand, 'cause I am in your hand.
And you want to change me, by your love I'll get free.
I want to understand your wise an loving voice.
'Cause you help me to stand, 'cause I am in your hand.
And you want to change me, by your love I'll get free.
(gekuerzte Fassung)
Liebe Freunde! In diesem Blog lade ich Euch ein, an Lebensfetzen, Erlebnissen und Gedanken, die mir wichtig geworden sind, teilzunehmen. Lassen wir uns mal überraschen, was so geschieht =) Im Vorhinein wünsche ich Euch viel Freude hier und Gottes Segen für Euren eigenen Alltag! Be blessed! Love, Anna
Donnerstag, 22. Januar 2009
Freitag, 16. Januar 2009
Welt der Kinder
Wenn du Sehnsucht hast nach Frieden
Dann sei wie ein Kind
Bleib bei dem Gitarrenspieler an der Ecke stehen
Und hör ihm zu
Dann spielt er nur für dich
Bis du weitergehst
Wenn du traurig bist
Dann sei wie ein Kind
Lehn dich an
An die Schulter eines anderen
Und weine
Bis er dir über die Haare streicht
Und alles wieder gut ist
Wenn du einsam bist
Dann sei wie ein Kind
Geh zu den Menschen
Und zerbrich ihre Stille
Mit deinen Worten
Bis du wieder fröhlich bist
Wenn du glücklich bist
Dann sei wie ein Kind
Lauf durch die Wiesen
Und lach die Sonne an
Pflück ein paar Blumen
Und schenk mit Ihnen das Glück weiter
Wie ein Kind ...
Dann sei wie ein Kind
Bleib bei dem Gitarrenspieler an der Ecke stehen
Und hör ihm zu
Dann spielt er nur für dich
Bis du weitergehst
Wenn du traurig bist
Dann sei wie ein Kind
Lehn dich an
An die Schulter eines anderen
Und weine
Bis er dir über die Haare streicht
Und alles wieder gut ist
Wenn du einsam bist
Dann sei wie ein Kind
Geh zu den Menschen
Und zerbrich ihre Stille
Mit deinen Worten
Bis du wieder fröhlich bist
Wenn du glücklich bist
Dann sei wie ein Kind
Lauf durch die Wiesen
Und lach die Sonne an
Pflück ein paar Blumen
Und schenk mit Ihnen das Glück weiter
Wie ein Kind ...
Montag, 12. Januar 2009
Goa
"Wuaah - wow! That was close! Oh my...!"
So etwa ging es auf der ganzen, 4stuendigen Autofahrt nach Bangalore am, Samstag, den 4. Januar...
Anfang Januar reisten Magdalena und ich nach Goa - in unseren Traumurlaub =)!!!
Wegen akuter Krankheit blieb Sabine lieber daheim. Mit dem Auto ging es zunaechst auf einer sehr wilden Fahrt mit mindestens 100 Fast-Unfaellen wegen hoher Geschwindigkeit, Zeitnot und regellosem Strassenverkehr nach Bangalore. Von dort aus nahmen wir einen supercoolen indischen Reisebus mit total gemuetlichen Betten drin, der uns ueber Nacht die 15 Stunden lange Strecke nach Goa brachte. In dem kleinen Küstenstaat Goa am arabischen Meer trafen wir dann unsere Freunde Johanna (FSJ-lerin aus Trivandrum, Dhanu (Sohn des indischen EC-Chefs), Naveen, Zubi und Avinash. Zusammen mieteten wir uns in Calangute für eine Woche ein Ferienhaus. Schon auf der Anreise und durch den ganzen Urlaub hindurch genoss ich als bekanntlich sehr naturverbundener Mensch vor allem die landschaftliche Schönheit in den Bergen und am Meer, die sich in vielen Ausflügen und bei den zahlreichen Strandaufenthalten offenbarte.
Ansonsten hatten wir als Freundeskreis viel Spaß bei gemeinsamen Aktivitäten wie Baden, Tauchen, Schnorcheln, Boot fahren, Kochen, Spieleabenden, Ausgehen, Feiern und Wasserfunsportaktionen wie Bananenboot, Bumper und Jetski fahren *grins*. Und ihr glaubt gar nicht, wie toll es ist, auf einmal wieder westliche Kleidung tragen zu koennen, nachdem man so lange nur in unfoermigen Shuridas rumgelaufen ist! Jeans, Roecke, Tops... cool!
Leider ging die Zeit viiiiel zu schnell vorbei und schon stand die lange Rückreise wieder bevor... (mit Bussen und Zügen braucht man von der West- an die Ostküste des Südzipfels gut 24 Stunden).
Wieder in Chennai angelangt, wurden wir aber sehr freudig begrüßt. Knapp 2 Wochen verbringen wir hier, bevor es wieder auf Rucksacktour geht: zunaechst zu Freunden vom EC in Bangalore und dann in ein Kinderheim, auch vom EC, in Trivandrum - da, wo sie Johanna ihr FSJ macht (s.o.) :) Ich bin schon total gespannt, wie das wird und was wir da fuer Erfahrungen und Eindruecke sammeln koennen!
(...An meinem 20. Geburtstag bin ich dann uebrigens also in Bangalore! *lach*)
So etwa ging es auf der ganzen, 4stuendigen Autofahrt nach Bangalore am, Samstag, den 4. Januar...
Anfang Januar reisten Magdalena und ich nach Goa - in unseren Traumurlaub =)!!!
Wegen akuter Krankheit blieb Sabine lieber daheim. Mit dem Auto ging es zunaechst auf einer sehr wilden Fahrt mit mindestens 100 Fast-Unfaellen wegen hoher Geschwindigkeit, Zeitnot und regellosem Strassenverkehr nach Bangalore. Von dort aus nahmen wir einen supercoolen indischen Reisebus mit total gemuetlichen Betten drin, der uns ueber Nacht die 15 Stunden lange Strecke nach Goa brachte. In dem kleinen Küstenstaat Goa am arabischen Meer trafen wir dann unsere Freunde Johanna (FSJ-lerin aus Trivandrum, Dhanu (Sohn des indischen EC-Chefs), Naveen, Zubi und Avinash. Zusammen mieteten wir uns in Calangute für eine Woche ein Ferienhaus. Schon auf der Anreise und durch den ganzen Urlaub hindurch genoss ich als bekanntlich sehr naturverbundener Mensch vor allem die landschaftliche Schönheit in den Bergen und am Meer, die sich in vielen Ausflügen und bei den zahlreichen Strandaufenthalten offenbarte.
Ansonsten hatten wir als Freundeskreis viel Spaß bei gemeinsamen Aktivitäten wie Baden, Tauchen, Schnorcheln, Boot fahren, Kochen, Spieleabenden, Ausgehen, Feiern und Wasserfunsportaktionen wie Bananenboot, Bumper und Jetski fahren *grins*. Und ihr glaubt gar nicht, wie toll es ist, auf einmal wieder westliche Kleidung tragen zu koennen, nachdem man so lange nur in unfoermigen Shuridas rumgelaufen ist! Jeans, Roecke, Tops... cool!
Leider ging die Zeit viiiiel zu schnell vorbei und schon stand die lange Rückreise wieder bevor... (mit Bussen und Zügen braucht man von der West- an die Ostküste des Südzipfels gut 24 Stunden).
Wieder in Chennai angelangt, wurden wir aber sehr freudig begrüßt. Knapp 2 Wochen verbringen wir hier, bevor es wieder auf Rucksacktour geht: zunaechst zu Freunden vom EC in Bangalore und dann in ein Kinderheim, auch vom EC, in Trivandrum - da, wo sie Johanna ihr FSJ macht (s.o.) :) Ich bin schon total gespannt, wie das wird und was wir da fuer Erfahrungen und Eindruecke sammeln koennen!
(...An meinem 20. Geburtstag bin ich dann uebrigens also in Bangalore! *lach*)
Donnerstag, 25. Dezember 2008
Kiristhumas – Weihnachten in Indien
Es ist toll! Es ist supertoll, dieses Weihnachten in Indien erleben zu duerfen! Ich bin uebergluecklich und total dankbar! Freue dich Welt, der Herr ist nah =)
Wir hatten bereits gestern Abend mit unserer kleinen privaten Weihnachtsfeier auf dem Dach unterm Sternenhimmel zwischen Palmen einen tollen Einstieg. So Weihnachten zu feiern, war bereits ein unvergesslich schoenes Erlebnis!
Genauso toll ging es weiter. Vor lauter Aufregung konnten wir bis fast 2 nicht einschlafen und mussten um kurz nach 4 schon wieder aufstehen. Denn hier feiert man ja den Festtagsgottesdienst am 25. um 5 Uhr morgens. Zu diesem Anlass haben wir uns in Festgewaender gekleidet – bzw. kleiden lassen, denn bei den 4 Metern Stoffbahn eines Saris blicken wir vorn und hinten noch nicht durch ;) Einen so festlichen Sari zu tragen macht wirklich sehr viel Spass und fuehlt sich sehr besonders an – fast wie ein Ballkleid! Im Gottesdienstsaal angekommen, konnten wir unseren Augen kaum trauen – ueber Nacht war alles sehr aufwendig geschmueckt wurden. Zwar ein bisschen kitschig, aber das ist eben die indische Manier. Es sah einfach wirklich sehr festlich und weihnachtlich aus und wir waren tief bewegt und fuelhten uns auf einmal richtig weihnachtlich. Die Kinder waren alle sehr aufgeregt ung alle Gottesdienstbesucher hatten sich aufs Feinste herausgeputzt – die meisten trugen wie wir funkelnagelneue Gewaender oder andere Kleidung. Nach dem Gottesdienst wurde auf CD sehr laut aus den mannshohen Boxen Weihnachtsmusik gespielt, alle gratulierten sich mit “Happy Christmas” (genau, nicht Merry Christmas!...) und wir nutzten die Gelegenheit fuer viele tolle Bilder auch mit den Kindern aus dem Heim um den blinkenden Plastikweihnachtsbaum herum. Irgendwann haben wir sogar angefangen, zu tanzen, so toll war die Stimmung. Fuer unsere Saris wurden wir auch von allen Seiten gebuehrend bewundert, da wir zum ersten Mal welche trugen ;)
Anschliessend genossen wir ein sehr leckeres indisches Festfruehstuck, bei dem wir uns allerdings um Zurueckhaltung bemuehten – schliesslich wollten wir mit dem Leiterehepaar der HCL, Samuel und Romila, sowie mit ihrem Sohn Ekkisha (die Tochter Bettina war leider verhindert) schon vor 12 aufbrechen, um in einem 3-Sterne-Hotel (!!!) am Mittagsbuffet teilzunehmen. Fuer uns alle 3 war es das erste Mal, an Weihnachten auswaerts essen zu gehen und wir haben das wirklich exquisite Essen und die vielfaeltige Auswahl sehr genossen. Danach waren wir aber voll! Nach dem essen sollst du ruhen oder tausend Schritte tun, heist es ja so schoen. Wir entschieden uns fuer das zweite und gingen, da wir ohnehin schon in der Stadt waren und einige Dinge gebraucht wurden, alle gemeinsam im Big Bazaar shoppen. Auch das habe ich noch nie an Weihnachten gemacht ;) Nun sind wir alle sehr gluecklich und muede. Es war ein wirklich sehr schoener Tag mit vielen tollen Begegnungen, Gespraechen und Erlebnissen! Gott hat uns reich beschenkt! Er hat das Licht in die Welt gesandt, und wenn wir in den Lichtpegel des Lichtes treten, ist auch in unseren HerzenWeihnachten, denn dann schenkt Gott die Wiederherstellung der Einheit von uns und ihm!
Morgen geht es mit einem Feuerwerk zu den Kindern, auch darauf freuen wir uns schon sehr, wenn wir nun supergluecklich in den Schlaf sinken.
Euch allen nochmals ein froheliches Weihnachtsfest! Der Herr segne euch, liebe Freunde ueberall auf der Welt!
Alles Liebe, eure vor lauter Glueck uebersprudelnde Anna
Wir hatten bereits gestern Abend mit unserer kleinen privaten Weihnachtsfeier auf dem Dach unterm Sternenhimmel zwischen Palmen einen tollen Einstieg. So Weihnachten zu feiern, war bereits ein unvergesslich schoenes Erlebnis!
Genauso toll ging es weiter. Vor lauter Aufregung konnten wir bis fast 2 nicht einschlafen und mussten um kurz nach 4 schon wieder aufstehen. Denn hier feiert man ja den Festtagsgottesdienst am 25. um 5 Uhr morgens. Zu diesem Anlass haben wir uns in Festgewaender gekleidet – bzw. kleiden lassen, denn bei den 4 Metern Stoffbahn eines Saris blicken wir vorn und hinten noch nicht durch ;) Einen so festlichen Sari zu tragen macht wirklich sehr viel Spass und fuehlt sich sehr besonders an – fast wie ein Ballkleid! Im Gottesdienstsaal angekommen, konnten wir unseren Augen kaum trauen – ueber Nacht war alles sehr aufwendig geschmueckt wurden. Zwar ein bisschen kitschig, aber das ist eben die indische Manier. Es sah einfach wirklich sehr festlich und weihnachtlich aus und wir waren tief bewegt und fuelhten uns auf einmal richtig weihnachtlich. Die Kinder waren alle sehr aufgeregt ung alle Gottesdienstbesucher hatten sich aufs Feinste herausgeputzt – die meisten trugen wie wir funkelnagelneue Gewaender oder andere Kleidung. Nach dem Gottesdienst wurde auf CD sehr laut aus den mannshohen Boxen Weihnachtsmusik gespielt, alle gratulierten sich mit “Happy Christmas” (genau, nicht Merry Christmas!...) und wir nutzten die Gelegenheit fuer viele tolle Bilder auch mit den Kindern aus dem Heim um den blinkenden Plastikweihnachtsbaum herum. Irgendwann haben wir sogar angefangen, zu tanzen, so toll war die Stimmung. Fuer unsere Saris wurden wir auch von allen Seiten gebuehrend bewundert, da wir zum ersten Mal welche trugen ;)
Anschliessend genossen wir ein sehr leckeres indisches Festfruehstuck, bei dem wir uns allerdings um Zurueckhaltung bemuehten – schliesslich wollten wir mit dem Leiterehepaar der HCL, Samuel und Romila, sowie mit ihrem Sohn Ekkisha (die Tochter Bettina war leider verhindert) schon vor 12 aufbrechen, um in einem 3-Sterne-Hotel (!!!) am Mittagsbuffet teilzunehmen. Fuer uns alle 3 war es das erste Mal, an Weihnachten auswaerts essen zu gehen und wir haben das wirklich exquisite Essen und die vielfaeltige Auswahl sehr genossen. Danach waren wir aber voll! Nach dem essen sollst du ruhen oder tausend Schritte tun, heist es ja so schoen. Wir entschieden uns fuer das zweite und gingen, da wir ohnehin schon in der Stadt waren und einige Dinge gebraucht wurden, alle gemeinsam im Big Bazaar shoppen. Auch das habe ich noch nie an Weihnachten gemacht ;) Nun sind wir alle sehr gluecklich und muede. Es war ein wirklich sehr schoener Tag mit vielen tollen Begegnungen, Gespraechen und Erlebnissen! Gott hat uns reich beschenkt! Er hat das Licht in die Welt gesandt, und wenn wir in den Lichtpegel des Lichtes treten, ist auch in unseren HerzenWeihnachten, denn dann schenkt Gott die Wiederherstellung der Einheit von uns und ihm!
Morgen geht es mit einem Feuerwerk zu den Kindern, auch darauf freuen wir uns schon sehr, wenn wir nun supergluecklich in den Schlaf sinken.
Euch allen nochmals ein froheliches Weihnachtsfest! Der Herr segne euch, liebe Freunde ueberall auf der Welt!
Alles Liebe, eure vor lauter Glueck uebersprudelnde Anna
Weihnachtsgrüße
Herzliche Weihnachtsgrüße möchte ich euch aus Indien in die ganze Welt senden!
Seit 4 Monaten nun lebe ich mit 2 weiteren Mädchen im Gemeindehaus der Manna Church bei der Familie Rajiah in Chennai, als Praktikantin in der Kinder- und Jugendarbeit. Hier wurden wir sehr freundlich Willkommen geheißen und sind dankbar für die familiäre Atmosphäre, mit der wir in Leben, Kultur und Arbeit hineingenommen wurden.
Eine spannende Zeit liegt hinter mir, in der ich die Möglichkeit hatte, meine Begabungen besonders in der Arbeit mit den Kindern des Manna Children´s Home einzubringen und neue zu entdecken. An 5 Tagen in der Woche veranstalten wir mit den 250 dort untergebrachten Jungen und Mädchen ein buntes Programm aus Spielen, Lieder und Bibelgeschichten, die wir an Hand von selbstgemalten Bildern oder kleinen Anspielen erzählen. Wir haben sehr viel Spaß an der Arbeit und freuen uns sehr über die positiven Rückmeldungen von Mitarbeitern und Kindern, die sich für unsere Tätigkeit begeistern.
Nach einem so guten Einstieg sind wir schon gespannt, was Gott in den nächsten Monaten für uns bereit hält und wie Er uns in dieser Zeit gebrauchen und verändern wird. Bitte beten Sie für meinen Aufenthalt in Indien, mein Aufgabenfeld in der HCL und mein persönliches geistliches Wachstum sowie um Gottes Segen für die Arbeit der HCL. Mit einem großen Dankeschön für eure Unterstützung und Fürbitte wünsche ich euch herzlich allen ein gesegnetes, erfolgreiches, neues Jahr 2009!
Alles Liebe,
eure Anna
Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.
Lukas 2,14
Seit 4 Monaten nun lebe ich mit 2 weiteren Mädchen im Gemeindehaus der Manna Church bei der Familie Rajiah in Chennai, als Praktikantin in der Kinder- und Jugendarbeit. Hier wurden wir sehr freundlich Willkommen geheißen und sind dankbar für die familiäre Atmosphäre, mit der wir in Leben, Kultur und Arbeit hineingenommen wurden.
Eine spannende Zeit liegt hinter mir, in der ich die Möglichkeit hatte, meine Begabungen besonders in der Arbeit mit den Kindern des Manna Children´s Home einzubringen und neue zu entdecken. An 5 Tagen in der Woche veranstalten wir mit den 250 dort untergebrachten Jungen und Mädchen ein buntes Programm aus Spielen, Lieder und Bibelgeschichten, die wir an Hand von selbstgemalten Bildern oder kleinen Anspielen erzählen. Wir haben sehr viel Spaß an der Arbeit und freuen uns sehr über die positiven Rückmeldungen von Mitarbeitern und Kindern, die sich für unsere Tätigkeit begeistern.
Nach einem so guten Einstieg sind wir schon gespannt, was Gott in den nächsten Monaten für uns bereit hält und wie Er uns in dieser Zeit gebrauchen und verändern wird. Bitte beten Sie für meinen Aufenthalt in Indien, mein Aufgabenfeld in der HCL und mein persönliches geistliches Wachstum sowie um Gottes Segen für die Arbeit der HCL. Mit einem großen Dankeschön für eure Unterstützung und Fürbitte wünsche ich euch herzlich allen ein gesegnetes, erfolgreiches, neues Jahr 2009!
Alles Liebe,
eure Anna
Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.
Lukas 2,14
Mittwoch, 24. Dezember 2008
Joy to the world! =)
Joy to the world, the Lord is come!
Let earth receive her King;
let every heart prepare him room,
and heaven and nature sing,
and heaven and nature sing,
and heaven and nature sing.
Joy to the world, the Savior reigns!
Let all their songs employ;
while fields and floods, rocks, hills, and plains
repeat the sounding joy,
repeat the sounding joy,
repeat the sounding joy.
No more let sins and sorrows grow,
nor thorns infest the ground;
he comes to make his blessings flow
far as the curse is found,
far as the curse is found,
far as the curse is found.
He rules the world with truth and grace,
and makes the nations prove
the glories of his righteousness,
and wonders of his love,
and wonders of his love,
and wonders of his love.
...denn uns ist heute der Heiland geboren!
Jesus Christus - Gottes Wort an die Welt
"Gelobt sei der Herr, der Gott Israels, denn er ist zu seinem Volk gekommen und hat es erlöst. Einen mächtigen Retter aus dem königlichen Geschlecht seines Knechtes David hat er uns gesandt, wie er es vor langer Zeit durch seine heiligen Propheten versprochen hat. Er hat unseren Vorfahren Barmherzigkeit erwiesen. ...
Durch die Güte und Barmherzigkeit Gottes wird nun das Licht des Himmels uns besuchen, um die zu erleuchten, die in der Dunkelheit und im Schatten des Todes sitzen, und um uns auf den Weg des Friedens zu leiten."
* aus Lukas 1
Am Anfang war das Wort... das Leben selbst war in ihm, und dieses Leben schenkt allen Menschen Licht. Das Licht scheint in der Dunkelheit, und die Dunkelheit konnte es nicht auslöschen. ...Der, der das wahre Licht ist, das alle Menschen erleuchtet, sollte erst noch in die Welt kommen. Doch obwohl die Welt durch ihn geschaffen wurde, erkannte die Welt ihn nicht, als er kam. Er kam in die Welt, die ihm gehört, und sein eigenes Volk nahm ihn nicht auf. All denen aber, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden. Sie wurden dies weder durch ihre Abstammung noch durch menschliches Bemühen oder Absicht, sondern dieses neue Leben kommt von Gott. Er, der das Wort ist, wurde Mensch und lebte unter uns. Er war voll Gnade und Wahrheit und wir wurden Zeugen seiner Herrlichkeit, der Herrlichkeit, die der Vater ihm, seinem einzigen Sohn, gegeben hat. ...Immer und immer wieder haben wir den Reichtum seines Segens empfangen. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; Gottes Gnade und Wahrheit aber kamen durch Jesus Christus.
*aus Johannes 1
"Gelobt sei der Herr, der Gott Israels, denn er ist zu seinem Volk gekommen und hat es erlöst. Einen mächtigen Retter aus dem königlichen Geschlecht seines Knechtes David hat er uns gesandt, wie er es vor langer Zeit durch seine heiligen Propheten versprochen hat. Er hat unseren Vorfahren Barmherzigkeit erwiesen. ...
Durch die Güte und Barmherzigkeit Gottes wird nun das Licht des Himmels uns besuchen, um die zu erleuchten, die in der Dunkelheit und im Schatten des Todes sitzen, und um uns auf den Weg des Friedens zu leiten."
* aus Lukas 1
Am Anfang war das Wort... das Leben selbst war in ihm, und dieses Leben schenkt allen Menschen Licht. Das Licht scheint in der Dunkelheit, und die Dunkelheit konnte es nicht auslöschen. ...Der, der das wahre Licht ist, das alle Menschen erleuchtet, sollte erst noch in die Welt kommen. Doch obwohl die Welt durch ihn geschaffen wurde, erkannte die Welt ihn nicht, als er kam. Er kam in die Welt, die ihm gehört, und sein eigenes Volk nahm ihn nicht auf. All denen aber, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden. Sie wurden dies weder durch ihre Abstammung noch durch menschliches Bemühen oder Absicht, sondern dieses neue Leben kommt von Gott. Er, der das Wort ist, wurde Mensch und lebte unter uns. Er war voll Gnade und Wahrheit und wir wurden Zeugen seiner Herrlichkeit, der Herrlichkeit, die der Vater ihm, seinem einzigen Sohn, gegeben hat. ...Immer und immer wieder haben wir den Reichtum seines Segens empfangen. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; Gottes Gnade und Wahrheit aber kamen durch Jesus Christus.
*aus Johannes 1
Freitag, 19. Dezember 2008
Das Geheimnis von Weihnachten
Weihnachten ist ein Mysterium… ein wunderbares, geheimnisvolles Ereignis, das wir noch heute feiern. Was ist da eigentlich passiert? Hildegard von Bingen drückt das Geheimnis von Weihnachten in folgender Feststellung sehr schön aus:
Gottes Sohn wurde Mensch, damit der Mensch seine Heimat habe in Gott.
Häh? Ein wunderschöner Satz, der allerdings nicht leicht in seiner ganzen Bedeutung zu erfassen ist... Um zu versuchen, ihn einigermaßen verständlich zu machen, möchte ich euch mit nehmen zurück an die Anfänge der Zeit. Hier war nur Gott. Durch ihn wurde alles geschaffen, was ist. Es gibt nichts, was er nicht geschaffen hat. Das Leben selbst war in ihm, und dieses Leben schenkt allen Menschen Licht. Das Wesen von uns durch Gott erschaffenen Menschen besteht aus 3 Komponenten: der Seele (die setzt sich zusammen aus Gedanken, Gefühlen und dem Willen - sie ist es, die den Menschen so einzigartig macht), dem Körper und dem Geist (alternativ könnte man Herz sagen, dies ist die Instanz, mit der wir mit Gott Gemeinschaft haben können). Ihr wisst, was dann passiert ist: der Sündenfall. Gott warnte die Menschen ausdrücklich, dass sie sterben würden, wenn sie von der verbotenen Frucht essen würden. Jetzt mag man sich wundern, warum sie dann nicht gleich tot umgekippt sind. Es war der Geist, der gestorben ist – Körper und Seele lebten weiter, aber die dritte, lebenswichtige Komponente, wenn man vom irdischen Leben absieht, ist weggefallen. Der Mensch flog aus dem Paradies raus und nichts, was er tat, konnte diese unsterbliche Geistesbeziehung mit Gott wiederherstellen. Durch nichts konnte der Mensch vor Gott bestehen, denn er war nicht mehr heilig. Heilig bedeutet, in Gemeinschaft mit Gott sein, von Ihm erfuellt sein. Bis Jesu Geburt ist die ganze Geschichte der Menschheit ein einziges Zeugnis dafuer, dass die Gottesbeziehung des Menschengeschlechts unheilbar zerstoert ist. Und da sendet Gott seinen Sohn in diese verlorene Welt hinein, weil er sie so sehr liebt! Weil er dich so sehr liebt! Jesus wird Mensch, geboren als der letzte Adam - und mit ihm geht ein Menschengeschlecht zu Ende. Denn er überwindet den Tod – nicht den irdischen Tod, den wir alle erleiden werden und müssen, sondern den geistlichen Tod, vor dem Gott Adam gewarnt hatte mit den Worten „Du wirst sterben, wenn du von dieser Frucht isst.“ Dieser Tod war die unüberwindliche Schranke zu Gott, bis Jesus sie überwunden hat: in dem er Mensch wurde, für die Menschen starb und wieder auferstand, hat er den Weg zum Vater offen gemacht. Weil Gott seinen Sohn gesandt hat, ist die 3. Komponente des Menschen wieder hergestellt, der Geist, mit dem wir Gemeinschaft zu Gott haben. Das ist das Geheimnis von Weihnachten! Das ist unsere Rettung! So können wir wieder unsere Heimat in Gott haben, darum steht uns das Paradies, aus dem Adam rausgeschmissen wurde, endlich wieder offen! Gottes Sohn wurde Mensch, damit der Mensch seine Heimat habe in Gott! Fröhliche Weihnachten!!!
Quellen: Genesis 1; Johannes 1,1-14; Johannes 3,14 (und 15-21); Lukas 1,77ff …etc. ;)
Gottes Sohn wurde Mensch, damit der Mensch seine Heimat habe in Gott.
Häh? Ein wunderschöner Satz, der allerdings nicht leicht in seiner ganzen Bedeutung zu erfassen ist... Um zu versuchen, ihn einigermaßen verständlich zu machen, möchte ich euch mit nehmen zurück an die Anfänge der Zeit. Hier war nur Gott. Durch ihn wurde alles geschaffen, was ist. Es gibt nichts, was er nicht geschaffen hat. Das Leben selbst war in ihm, und dieses Leben schenkt allen Menschen Licht. Das Wesen von uns durch Gott erschaffenen Menschen besteht aus 3 Komponenten: der Seele (die setzt sich zusammen aus Gedanken, Gefühlen und dem Willen - sie ist es, die den Menschen so einzigartig macht), dem Körper und dem Geist (alternativ könnte man Herz sagen, dies ist die Instanz, mit der wir mit Gott Gemeinschaft haben können). Ihr wisst, was dann passiert ist: der Sündenfall. Gott warnte die Menschen ausdrücklich, dass sie sterben würden, wenn sie von der verbotenen Frucht essen würden. Jetzt mag man sich wundern, warum sie dann nicht gleich tot umgekippt sind. Es war der Geist, der gestorben ist – Körper und Seele lebten weiter, aber die dritte, lebenswichtige Komponente, wenn man vom irdischen Leben absieht, ist weggefallen. Der Mensch flog aus dem Paradies raus und nichts, was er tat, konnte diese unsterbliche Geistesbeziehung mit Gott wiederherstellen. Durch nichts konnte der Mensch vor Gott bestehen, denn er war nicht mehr heilig. Heilig bedeutet, in Gemeinschaft mit Gott sein, von Ihm erfuellt sein. Bis Jesu Geburt ist die ganze Geschichte der Menschheit ein einziges Zeugnis dafuer, dass die Gottesbeziehung des Menschengeschlechts unheilbar zerstoert ist. Und da sendet Gott seinen Sohn in diese verlorene Welt hinein, weil er sie so sehr liebt! Weil er dich so sehr liebt! Jesus wird Mensch, geboren als der letzte Adam - und mit ihm geht ein Menschengeschlecht zu Ende. Denn er überwindet den Tod – nicht den irdischen Tod, den wir alle erleiden werden und müssen, sondern den geistlichen Tod, vor dem Gott Adam gewarnt hatte mit den Worten „Du wirst sterben, wenn du von dieser Frucht isst.“ Dieser Tod war die unüberwindliche Schranke zu Gott, bis Jesus sie überwunden hat: in dem er Mensch wurde, für die Menschen starb und wieder auferstand, hat er den Weg zum Vater offen gemacht. Weil Gott seinen Sohn gesandt hat, ist die 3. Komponente des Menschen wieder hergestellt, der Geist, mit dem wir Gemeinschaft zu Gott haben. Das ist das Geheimnis von Weihnachten! Das ist unsere Rettung! So können wir wieder unsere Heimat in Gott haben, darum steht uns das Paradies, aus dem Adam rausgeschmissen wurde, endlich wieder offen! Gottes Sohn wurde Mensch, damit der Mensch seine Heimat habe in Gott! Fröhliche Weihnachten!!!
Quellen: Genesis 1; Johannes 1,1-14; Johannes 3,14 (und 15-21); Lukas 1,77ff …etc. ;)
Dienstag, 16. Dezember 2008
Adventszeit in Indien
Dem aus Deutschland gewohnten Weihnachtsstress entgehend, geniessen wir drei Praktikantinnen inzwischen in vollen Zuegen und voll Spannung unsere erste, bewusst erlebte Adventszeit im Ausland. Hier geht man alles entspannt an, Regel Nummer eins: Bloss kein Stress! Ich zitiere Jens, der korrekt feststellte: wir Westeuropäer haben irgendwie die Möglichkeit gefunden doppelt so viel in eine Stunde zu packen, wie viele andere Kulturen. Ich wünschte mir manchmal ein wenig von der Gelassenheit, mit der z.B. auch viele Afrikaner (oder eben Inder) ans Zeitmanagement herangehen.
Wohl war, man muss glaube ich ein gutes Gleichgewicht zwischen beidem finden, das wuensche ich euch ganz besonders in dieser Zeit. Ich wuensche euch Zeit, euch auf den Kern zurueckzubesinnen.
Ganz entspannt werden hier also Weihnachtsvorbereitungen getroffen. 2 schoene Sterne wurden aufgehaengt, eine grosse Grippe gebastelt, einige Ausbesserungen in der Church vorgenommen, Waende geweisselt... Weihnachtsgeschenke sind groesstenteil besorgt, Anspiele und Theaterstuecke werden vorbereitet, ansonsten geht vieles einfach seinen gewohnten Gang. In der Stadt kriegt man nicht viel Weihnachten mit, die Christen stellen eben doch nur einen winzigen Prozentsatz und die Hinus feiern Weihnachte nicht. In unseren eigenen Raeumen sieht es da schon anders aus. Adventlich geschmueckt muten sie doch recht huebsch an, oft zuenden wir uns unsere Adventskerzen an, trinken abends Tee, essen (leider gekaufte) Plaetzchen, hoeren Weihnachtsmusik und teilen miteinander schoene Weihnachtsgeschichten. Wir schaffen uns unsere eigene, kleine westliche Adventsinsel und geniessen es dennoch gleichzeitig, in Indien zu sein.
Weihnachten in Indien zu erleben, dem stand ja ich anfangs skeptisch gegenueber und hab mich nach vielem gesehnt, was ich eben so gewohnt war aus der Adventszeit und hier nicht habe. Diese Phase ist vorbei und voll Dankbarkeit nehmen wir hier gerne die Chance war, Weihnachten in Indien zu erleben. Das hat viel Nachdenklichkeit als Nebeneffekt. Man kommt ins Nachdenken ueber den Hintergrund und Stellenwert vieler (deutscher) Weihnachtsbraeuche und ueberdenkt diese Braeuche komplett, womit man naeher an den Ursprung herankommt. Auch ist es spannend, den Gedanken weiterzuverfolgen, dass Weihnachten in Tamil Nadu kulturell und klimatisch viel naeher an die Originalweihnachtsgeschichte herankommt und Weihnachten unter diesem Gesichtspunkt bewusst zu erleben.
Wohl war, man muss glaube ich ein gutes Gleichgewicht zwischen beidem finden, das wuensche ich euch ganz besonders in dieser Zeit. Ich wuensche euch Zeit, euch auf den Kern zurueckzubesinnen.
Ganz entspannt werden hier also Weihnachtsvorbereitungen getroffen. 2 schoene Sterne wurden aufgehaengt, eine grosse Grippe gebastelt, einige Ausbesserungen in der Church vorgenommen, Waende geweisselt... Weihnachtsgeschenke sind groesstenteil besorgt, Anspiele und Theaterstuecke werden vorbereitet, ansonsten geht vieles einfach seinen gewohnten Gang. In der Stadt kriegt man nicht viel Weihnachten mit, die Christen stellen eben doch nur einen winzigen Prozentsatz und die Hinus feiern Weihnachte nicht. In unseren eigenen Raeumen sieht es da schon anders aus. Adventlich geschmueckt muten sie doch recht huebsch an, oft zuenden wir uns unsere Adventskerzen an, trinken abends Tee, essen (leider gekaufte) Plaetzchen, hoeren Weihnachtsmusik und teilen miteinander schoene Weihnachtsgeschichten. Wir schaffen uns unsere eigene, kleine westliche Adventsinsel und geniessen es dennoch gleichzeitig, in Indien zu sein.
Weihnachten in Indien zu erleben, dem stand ja ich anfangs skeptisch gegenueber und hab mich nach vielem gesehnt, was ich eben so gewohnt war aus der Adventszeit und hier nicht habe. Diese Phase ist vorbei und voll Dankbarkeit nehmen wir hier gerne die Chance war, Weihnachten in Indien zu erleben. Das hat viel Nachdenklichkeit als Nebeneffekt. Man kommt ins Nachdenken ueber den Hintergrund und Stellenwert vieler (deutscher) Weihnachtsbraeuche und ueberdenkt diese Braeuche komplett, womit man naeher an den Ursprung herankommt. Auch ist es spannend, den Gedanken weiterzuverfolgen, dass Weihnachten in Tamil Nadu kulturell und klimatisch viel naeher an die Originalweihnachtsgeschichte herankommt und Weihnachten unter diesem Gesichtspunkt bewusst zu erleben.
Montag, 8. Dezember 2008
Freunde der Nacht
Mir sind einige neue Erkenntnisse unter dem Motto "Nachts sind alle Katzen grau" gekommen...
...um ein Beispiel zu nennen: nachts kommen alle Muecken zu Anna^^
...und noch eines: nachts versammelt sich der gesamte Hundebestand Chennais vor usnerem Haus, um Krieg zu fuehren
...und a pro pos Heilige Nacht: hier wird erst am 25. Weihnachten gefeiert.
...um ein Beispiel zu nennen: nachts kommen alle Muecken zu Anna^^
...und noch eines: nachts versammelt sich der gesamte Hundebestand Chennais vor usnerem Haus, um Krieg zu fuehren
...und a pro pos Heilige Nacht: hier wird erst am 25. Weihnachten gefeiert.
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